Zusammen mit Teresa Weißert arbeite ich in unserer Kollaboration zwie prinzip.
zwie prinzip 5 / zwei Zeichnungen / Graphit, Buntstift, Pastellkreide, Acryl auf Papier / 145 x 205 cm / 2019

Unserer gemeinsamen Arbeit liegt die individuelle Auseinandersetzung mit der Zeichnung zu Grunde. Innerhalb unseres Austausches offenbaren sich Gemeinsamkeiten und Differenzen, welche das Potenzial zur Entwicklung neuer, gemeinschaftlicher Vokabeln haben. Fragen der Lesbarkeit von Zeichnung, sowie der Erkenntlichkeit von Abgebildetem vereinen sich mit Strategien des künstlerischen Schaffens, die die Grenzen eines mechanisierten Zeichenprozesses ausloten. Gemeinsam ist uns die Zeichnung als eine der intimsten Formen künstlerischen Ausdrucks, die sowohl das Potenzial zur Selbstbeobachtung wie auch der Selbstdistanzierung birgt. Eine Reflexion des eigenen künstlerischen Handelns geschieht 
zumeist über das Zweitmedium der Sprache. Wir bedienen uns der gesprochenen und geschriebenen Sprache, um unser Handeln kritisch betrachten oder uns in unseren Entscheidungen zu vergewissern. Ist das Bedürfnis das eigene künstlerische Schaffen zu verbalisieren, 
Konzepte zu erklären, Interpretationen vorwegzunehmen ein Beweis der Unzugänglichkeit zeitgenössischer Kunst? In unserer Arbeit fragen wir nach einer direkteren Art der Kommunikation über unsere künstlerischen Positionen. Wir entschieden uns dafür unsere Haltung in der Arbeit selbst zu diskutieren und dabei die direkte verbale Kommunikation gezielt zu umgehen.
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